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Jahresfahrt 2011

Donnerstag, 14 April 2011

Pünktlich um 8 Uhr lichteten wir den Anker und es ging Richtung Warnemünde. Der Wettergott meinte es wieder sehr gut mit uns und so konnten wir unser Frühstück auf einem Rastplatz einnehmen. Die fleißigen Helfer – Liesel, Peter, Hannelore, Josef –waren bereits um 6.30 Uhr im MK-Heim, kochten 3 große Kannen Kaffee und bereiteten alles für das Frühstück vor. Dieses kam bei den Mitreisenden gut an. Natürlich scharten sich die Männer um das Fäßchen Kölsch. Was ich jedoch noch nie erlebt habe, da stand doch glatt ein behinderter Bettler (Bert de Roode) vor der Toilette und bat um eine milde Gabe, was für allgemeines Gelächter sorgte. Gut gestärkt ging es weiter Richtung Warnemünde. Im Bus wurden sodann verschiedene hochprozentige Schnäpse kredenzt. Bei den Frauen sehr beliebt Eierlikör und Sekt -. Gegen 17 Uhr erreichten wir unser Hotel Stolteraa, ein historisches Haus, aufwendig renoviert mit besonderem Flair. Nach Auspacken des Koffers wurde von mehreren der Strand inspiziert und kontrolliert, ob noch genug Wasser in der Ostsee ist. Um 19 Uhr wurde gemeinsam das Abendessen (Buffett) eingenommen. Nach einem Absacker in der Bar „Bermuda-Dreieck“ ging es in die Kojen.

Freitag, 15. April 2011

Wir hatten reichlich Zeit unser Frühstück einzunehmen, denn der Bus fuhr mit uns um 11 Uhr Richtung Darßer Fischland, selbstverständlich bei strahlend blauem Himmel und lachender Sonne. Im Zingster Hafen wurde eine kleine Mahlzeit eingenommen und dann ging es zurück nach Warnemünde und dort war bis zum Abendessen freies Manöver. Heute gab es ein Grill-Buffett und alle konnten reichlich zu schlagen. Anschließend spielte unser Volker Müller auf seiner Quetsch beliebte Lieder zum Mitsingen und wieder war der Abschluß im „Bermuda-Dreieck“.

 

Samstag, 16. April 2011

Nach dem Frühstück fuhren wir mit unserem Bus zum Hafen und von dort ging es per Schiff nach Rostock. Sehr überrascht waren wir, daß die Rostocker anläßlich unseres Besuches eine Oster-Kirmes aufgebaut hatten. Zuerst besichtigen wir die Marien-Kirche mit ihrer imposanten alten Orgel und der weltweit einmaligen astronomischen Uhr. Einige von uns unternahmen eine Fahrt auf dem Riesenrad und konnten so die Stadt und ihre Umgebung von oben betrachten. Nach einer kurzen Erfrischung und Imbis - ob Bier – Kaffee – Wasser – Kuchen – Fisch – Wurst - , ging es um 15 Uhr per Schiff wieder zurück nach Warnemünde. Die meister spazierten vorbei an den Fischerhäuser, über die Promenade mit Halt bei der Eisdiele, wo die Frauen sich noch schnell einen dicken Eisbecher genehmigten, zurück zum Hotel. Nach dem gemeinsamen Abendessen machten einige einen Verdauungsspaziergang, andere trafen sich wieder im „Bermuda-Dreieck“ Die Frauen saßen gemütlich mit einem Campari-Orange am Tisch und die Männer standen an der Bar. Dort wurde manches Schnäpschen still und heimlich genossen. Einer der Männer sah jedoch zu oft zu uns Frauen herüber, so daß sich der Nebenmann wie folgt zu ihm äußerte: Guck doch nicht so oft zu den Frauen, wecke doch keine schlafenden Hunde“. Wie üblich blieb es nicht bei einem Absacker und lustig wurde der Abend gegen 24 Uhr beendet.

Sonntag, 17. April 2011

Nach dem Frühstück wurde das traditionelle Gruppenfoto gemacht und dann hieß es Abschied nehmen und es ging zurück nach Frechen. Gegen 17 Uhr landeten wir gesund und munter in unserem Heimathafen. Dank an unseren Kapitän Werner Kremer von der Fa. Buresch sowie an unseren Reiseleiter Josef Nathan, der die Fahrt gut organisiert hat.

 

Wir freuen uns jetzt schon auf die Jahresfahrt 2012.

 

Bericht: Hannelore Nathan, Fotos: Rita Daschner

Vatertag 2011

Am 02.06.2011 fand die tradionelle Vatertagsfete auf unserem Gelände am Clubheim statt. Da wir in den letzten Jahren immer mit Petrus auf Kriegsfuß standen, und er uns regelmäßig auch von außen durchnäßte, kauften wir extra neue Pavillons zu unserem Bestand hinzu, um uns vor dem angekündigten Regen zu schützen.

 

Und was war? Unsere 6 Zelte mußten nicht dem Regen trotzen sondern der Sonne. Bei herrlichem Wetter besuchten uns ca. 100 – 120 Personen, um mit uns Vatertag zu feiern. Besonders die Kirmesgesellschaft „Jode Schlag“ mit ihrem Vorsitzenden Peter Selbst war mit einer starken Abordnung auf unserem Fest vertreten. Bei leckerem Reissdorf und Tegernseer, leckerem Gegrilltem von unseren Grillmeistern Guido Kolberg und Lothar Dee konnten wir unseren Vatertag richtig geniessen. Später gab es noch Kaffee und Kuchen. Die Rhein-Erft-Perlen hatten es nicht schwer, sich mit ihrer starken

Tanzgruppe in die Herzen der Zuschauer zu tanzen. Vielen Dank für diesen schönen Auftritt. Natürlich durfte Volker Müller mit seinen Shanty-Chor auf unserer Veranstaltung nicht fehlen. Auch ihm herzlichen Dank.

 

Das alles wäre aber nicht möglich gewesen ohne die Hilfe unserer „Damenriege“, die eine Vielzahl an Salaten und Kuchen gespendet hatten und diese in der Kombüse an den Mann bzw. Frau brachten. Auch von dieser Stelle allen fleißigen Helfern ein großes Dankeschön.

Rundum war es für alle Väter und Nichtväter und auch für unsere Damen ein fröhlicher und schöner Vatertag. Halt !! Den Dank an Petrus habe ich noch vergessen. Also auch an ihn vielen Dank!

 

Bericht & Bilder: Josef Nathan

Leo Müller´s 90 Geburtstag

Am Sonntag, 05. Juni 2011 vollendete unser Ehrenmitglied Leo Müller sein 90. Lebensjahr.

 

Der MK-Vorsitzende Eugen Kolberg und Geschäftsführer Josef Nathan besuchten ihn zu Hause um ihm im Namen der Marinekameradschaft zu gratulieren und die obligatorischen Geschenke zu überreichen.

 

Leo bedankte sich und übergab einen Scheck für die MK-Kasse. Leo Müller ist seit dem 1.05.1961 Mitglied der MK – also über 50 Jahre. Seit dem 1.05.2001 ist Leo Ehrenmitglied. Auf unserer letzten Weihnachtsfeier wurden Leo Müller und Stefan Kitzselar für ihre lange Mitgliedschaft in der Marinekameradschaft besonders geehrt. Leo Müller kommt fast zu jedem Termin der MK wie Versammlung, Dämmerschoppen und sonstige Veranstaltungen und nimmt rege an unseren maritimen Gesprächen teil. Gerne wäre er auch in unserem Shanty-Chor. Aber die Beine wollen nicht mehr so wie er es gerne hätte.

 

Wir wünschen Leo für die weiteren Jahre viel Gesundheit und das er noch lange zu „seiner MK“ kommt.

 

 

Bericht & Bilder: Josef Nathan

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